Unterricht im kommenden Schuljahr

Verfasst von Schulleitung am .

Liebe Eltern,

die Schülerinnen und Schüler werden im kommenden Schuljahr in der Regel im Präsenzunterricht in der Schule unterrichtet. Zu den und zwischen den Schülerinnen und Schülern gilt dann kein Mindestabstand. Um im Bedarfsfall Infektionsketten nachvollziehen und unterbrechen zu können, sind möglichst konstante Gruppenzusammensetzungen erforderlich. Wo immer möglich, sollte sich der Unterricht auf die reguläre Klasse oder Lerngruppe beschränken. Möglich ist beispielsweise, im Sportunterricht bisher nach Geschlechtern getrennt unterrichtete Gruppen zu einer koedukativ unterrichteten Gruppe im Klassenverband zusammenzuführen, wenn dies pädagogisch vertretbar ist.

Der Stundenplan der Klassen bzw. Lerngruppen wird im Schuljahr 2020/2021 auf Basis der regulären Stundentafel erstellt. Dies gilt auch für den fachpraktischen Unterricht in den Fächern Sport und Musik. Singen in geschlossenen Räumen ist ausgeschlossen, dies gilt auch für die Verwendung von Blasinstrumenten. Dies bedeutet, dass die Bläserklassen vorläufig leider nicht stattfinden können.

Bei der Übergabe der Klassen bzw. Lerngruppen zum Schuljahreswechsel informiert die abgebende Lehrkraft eines Faches die aufnehmende Lehrkraft zum Lernstand der Klassen im jeweiligen Fach, so dass die aufnehmende Lehrkraft im neuen Schuljahr daran anknüpfen kann.

Die Leistungsmessung soll grundsätzlich an der Schule nach der Notenbildungsverordnung vorgenommen werden, also ganz normal erfolgen. Grundsätzlich werden alle Leistungen, die im Zusammenhang mit dem Unterricht erbracht wurden, in die Leistungsfeststellung einbezogen. Unterrichtsinhalte des Fernunterrichts im Schuljahr 2020/2021, die dort erarbeitet, geübt oder vertieft wurden, können Gegenstand einer Leistungsfeststellung sein, sofern dies klar von der Lehrkraft kommuniziert ist und eine Phase der Rückkopplung und Konsolidierung stattgefunden hat. Für den Unterricht, den Lehrkräfte ggf. von zu Hause aus anbieten, sind an der Schule Absprachen zu treffen, wie Klassenarbeiten und Tests durchgeführt und beaufsichtigt werden und wie weitere Leistungsfeststellungen erfolgen. Die Verpflichtung zur Durchführung einer „gleichwertigen Feststellung von Leistungen“ (GFS) an der Realschule ist ausgesetzt.

 

Sofern eine Schülerin oder ein Schüler eine GFS wünscht, soll sie ermöglicht werden.

Fernunterricht ist vorzusehen

Für den Fall, dass das Infektionsgeschehen neuerliche Klassen- oder Schulschlie-ßungen oder die Wiederinkraftsetzung des Abstandsgebots erzwingt, ist es erforder-lich, das Fernlernen der Schülerinnen und Schüler wirkungsvoll zu organisieren. Wir werden hierzu die Lernplattform Moodle in allen Schulstufen verwenden.

Eltern, die nicht wollen, dass ihr Kind am Präsenzunterricht teilnimmt, weil es einer Risikogruppe angehört, können dies der Schule schriftlich per Brief anzeigen und vom Schulbesuch absehen. Eltern können ihr Kind aufgrund einer relevanten Vorerkrankung unbürokratisch von der Teilnahme am Unterricht entschuldigen. Ob der Schulbesuch im Einzelfall gesundheitlich verantwortbar ist, muss ggf. mit dem (Kinder-)Arzt geklärt werden. Eine Attestpflicht für Kinder mit einer relevanten Vorerkrankung nach den Kriterien des RKI besteht nicht. Diese Entscheidung wird generell, also nicht von Tag zu Tag, getroffen. Schülerinnen und Schüler, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können, werden mit Unterrichtsmaterialien via Moodle versorgt. Die Leistungsmessung erfolgt ebenfalls über Moodle. Bei solchen Schülerinnen und Schülern, die im Schuljahr 2020/2021 einen Abschluss ablegen, sind die Leistungsfeststellungen in der Schule in Präsenz entsprechend der Vorgaben für die Prüfung von Risikoschülerinnen und –schülern zu erbringen.

Sofern eine Schülerin oder ein Schüler grundsätzlich am Unterricht teilnimmt (Regelfall für Kinder ohne relevante Vorerkrankung), bedarf es im Falle ihrer oder seiner Verhinderung, z. B. am Tag einer Leistungsfeststellung, einer Entschuldigung ggf. auch eines Attests.

Mehrtägige außerunterrichtliche Veranstaltungen wie Schullandheimaufenthalte, Schüleraustausch oder Studienreisen sind im ersten Halbjahr untersagt. Die Rege-lung für das zweite Halbjahr wird rechtzeitig kommuniziert. Andere außerunterrichtli-che Veranstaltungen können stattfinden, sofern die jeweils geltenden Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.

Schulveranstaltungen, deren Beteiligte nicht nur der konstanten Gruppenzusammensetzung entsprechen, sind so zu gestalten, dass sie den Regelungen der Corona-Verordnung für Ansammlungen genügen.

Dies betrifft beispielsweise die Aufnahme von Schülerinnen und Schülern in Klasse 5 (unter Beteiligung der Eltern), Informationsveranstaltungen für den Übergang von der Grundschule in die weiterführenden Schulen oder zur Schullaufbahnentscheidung sowie Veranstaltungen zur Beruflichen Orientierung.

Dies betrifft beispielsweise die Aufnahme von Schülerinnen und Schülern in Klasse 5 (unter Beteiligung der Eltern), Informationsveranstaltungen für den Übergang von der Grundschule in die weiterführenden Schulen oder zur Schullaufbahnentscheidung sowie Veranstaltungen zur Beruflichen Orientierung.

Um das Infektionsrisiko für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrkräfte zu minimieren, ist es wichtig, dass am Schulbetrieb keine Personen teilnehmen, die sich möglicherweise mit dem SARS-CoV-2 Virus infiziert haben.Ausgeschlossen von der Teilnahme sind deshalb Personen,

Zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Schulbetriebs ohne Abstandsgebot nach den Sommerferien sowie nach weiteren Ferienabschnitten werden deshalb alle am Schulbetrieb teilnehmenden Personen, also die Schülerinnen und Schüler bzw. deren Personensorgeberechtigten ebenso wie die Lehrkräfte danach gefragt, ob nach ihrer Kenntnis einer dieser Ausschlussgründe vorliegt. Diese Erklärung, für die wir Ihnen noch ein Formularmuster zur Verfügung stellen werden, soll allen Beteiligten noch einmal bewusst machen, dass sie kein Infektionsrisiko in die Einrichtung hineintragen dürfen und im Zweifelsfall besser der Schule fern bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

D. Lederle M. Goldschmidt S. Grießer

Schulleitung